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Schüler der Oberstufe unterliegen der Schulpflicht und haben regelmäßig am Unterricht teilzunehmen.


Entschuldigungsverfahren ohne verpasste Prüfung

  1. Anruf im Sekretariat (02237/929410) am selben Tag bis 08.30 Uhr.
  2. Ausfüllen des Entschuldigungsformulars; Unterschrift der Erziehungsberechtigten bei minderjährigen Schülern; ggf. vorhandene ärztliche Bescheinigung beifügen.
  3. Nach Rückkehr in die Schule: Vorlage des Formulars beim Tutor innerhalb von drei Schultagen. Andernfalls gelten die versäumten Stunden als unentschuldigt.
  4. Nach Genehmigung und Unterzeichnung des Tutors: unverzügliche Vorlage des Formulars bei allen betroffenen Fachlehrern.
  5. Abgabe beim Tutor.

Nach Ablauf von zwei Wochen - beginnend mit dem ersten Tag der Rückkehr in die Schule - muss dieses Entschuldigungsverfahren abgeschlossen sein. Andernfalls gelten die Stunden als unentschuldigt.


Entschuldigungsverfahren bei verpasster Prüfung

Eine Nachschreibmöglichkeit in der Sekundarstufe II wird grundsätzlich dann eröffnet, wenn Gründe für das Versäumnis vorliegen, die der Schüler nicht zu vertreten hat. Der Schüler ist in der Nachweispflicht. Im Krankheitsfall gilt der Nachweis für nicht zu vertretendes Fehlen in der Regel als erbracht, wenn die Schülerin / der Schüler ein ärztliches Attest vorlegt.

Für die Gewährung eines Nachschreibtermins auf der Grundlage eines ärztlichen Attests gilt folgendes Verfahren:

  1. Anruf im Sekretariat (02237/929410) am selben Tag bis 08.30 Uhr (bitte angeben: 1. Angaben zum verabredeten oder schon durchgeführten Arztbesuch, 2. Tag der voraussichtlichen Rückkehr in die Schule).
  2. Konsultierung eines Arztes (am Tag der Prüfung!), welcher die Prüfungsunfähigkeit attestiert bzw. das Formular „Bescheinigung der Prüfungsunfähigkeit“ ausfüllt.
    Sollte das Aufsuchen eines Arztes am Prüfungstag - z.B. wegen der Schwere der Krankheit - nicht möglich sein, muss dies der Jahrgangsstufenleitung am selben Tag über das Sekretariat mitgeteilt werden (s.o.). Spätestens einen Tag nach der Prüfung ist ein Arzt aufzusuchen, welcher das entsprechende Attest ausstellt.
  3. Vorlage des ärztlichen Attests bzw. des Formulars im Sekretariat muss umgehend, spätestens am dritten Tag nach der Klausur erfolgen. Dort erhält die ärztliche Bescheinigung einen Eingangsstempel.
    Beispiel: Am Montag ist der Prüfungstermin, der wegen Krankheit nicht wahrgenommen werden konnte. Das Attest muss spätestens am Donnerstag im Sekretariat vorliegen.
    Sollte man nicht in der Lage sein, das Attest persönlich im Sekretariat vorzulegen, so muss es auf dem Postweg pünktlich (!) zugestellt werden, also – bezogen auf das Beispiel – spätestens am Donnerstag von der Post gebracht werden.
  4. Wird am dritten Tag nach der Prüfung kein gültiges Attest vorgelegt, überprüft die Schulleitung, ob tatsächlich nicht zu vertretende Gründe vorliegen und damit eine Nachschreibemöglichkeit gewährt werden kann. Im Falle eines Unterrichtsversäumnisses nur am Tag der Klausur können erhebliche Zweifel an der Vertretbarkeit des Fehlens entstehen.
  5. Ausfüllen des Entschuldigungsformular für Klausuren, welchem das vom Sekretariat abgestempelte Attest beigefügt wird.
  6. Vorlage des Formulars zur Unterschrift beim Fachlehrer, bei dem die Prüfung versäumt wurde.
  7. Abgabe des Formulars samt Attest bei Herrn Ligocki.

Beurlaubungen

  • Bei absehbaren kürzeren Fehlzeiten (z.B. wegen eines Arztbesuches während der Unterrichtszeit) sind die Lehrer, deren Unterricht versäumt wird, im Voraus zu informieren.
  • Beurlaubungen bis zu einem Tag sind mindestens eine Woche im Voraus beim Tutor in schriftlicher Form zu beantragen.
  • Beurlaubungen für einen längeren Zeitraum sind bei der Schulleitung zu beantragen. Der Antrag ist mindestens zehn Tage im Voraus schriftlich über den Tutor an die Schulleitung zu richten.
  • Beurlaubungen für Unterrichtstage unmittelbar vor oder nach den Ferien, beweglichen Ferientagen oder Feiertagen sind laut Schulgesetz NRW nicht möglich. Bei einem Schulversäumnis im Zusammenhang mit den Ferien, beweglichen Ferientagen oder Feiertagen geht man generalisierend davon aus, dass immer berechtigte Zweifel am Vorliegen gesundheitlicher Gründe für dieses Schulversäumnis vorliegen. Somit ist hier ein ärztliches Attest immer zwingend erforderlich.

Konsequenzen bei Unterrichtsversäumnis

  • Vermerk über Fehlzeiten auf dem Zeugnis
  • Kann ein Schüler aus Gründen, die er selbst zu vertreten hat (Fehlen ohne Entschuldigung) geforderte Leistungen nicht erbringen, so führt diese Nichtbeurteilbarkeit zur Benotung mit der Note „ungenügend“.
  • Selbstständige Nachholung des Unterrichtsstoffs (auch bei entschuldigtem Fehlen!)
  • Erledigung der Hausaufgaben (Ausnahme: Erkrankung bis zum Vortag)
  • Nicht schulplichtige Schüler/innen können von der Schule entlassen werden, wenn Sie trotz schriftlicher Erinnerung ununterbrochen 20 Unterrichtstage unentschuldigt fehlen (siehe § 47 (1) Nr. 8 Schulgesetz NRW [SchulG NRW]).