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Kurz vor den Sommerferien fand der erste Teil des diesjährigen China-Austausches statt. Die 24 chinesischen Schülerinnen und Schüler sowie die zwei begleitenden Lehrer waren vom 7. bis zum 13. Juli bei uns in Kerpen zu Gast.

Natürlich war es schon ein bisschen schwer in der letzten Woche vor den Sommerferien ein „normales“ Schulleben zu zeigen. Einen freien Tag nur für eine Zeugniskonferenz? Das gibt es China nicht! Ebenso wenig „lockere“ letzte Blöcke. Ein Schultag in China startet in der Regel um 7:00 Uhr und endet gegen 17:00 Uhr und anschließend wird bis in den Abend im Klassenraum gelernt! Dennoch konnten trotz letzter Schulwoche tolle Eindrücke mitgenommen werden, z.B. von den MINT-Projekttagen oder der Siegerehrung der Bundesjugendspiele. Zudem wurde ja auch nicht in jedem Block gefrühstückt. Am Donnerstagmorgen hieß es dann Abschiednehmen nach einem kurzen, aber intensiven Austausch. Die chinesische Gruppe reiste weiter nach Amsterdam, auch Brüssel sowie Paris standen auf dem Plan. Nun fiebern unsere Schülerinnen und Schüler dem zweiten Teil des Austausches entgegen. Im November geht es dann zum Rückbesuch nach China zu unserer Partnerschule in Hangzhou. Einer Millionenstadt, die ca. 120 Kilometer südwestlich von Shanghai liegt, wobei allein der Stadtteil, in dem die Schule liegt, schon fast eine Millionen Einwohner hat. Zudem werden wir die Hauptstadt Peking besuchen, auf der chinesischen Mauer wandern, das mit 632 Metern höchste Gebäude Asiens in Shanghai besichtigen, eine Flussfahrt auf dem Li-River machen, unsere Essstäbchentechnik verfeinern und von Hongkong aus wieder die Rückreise antreten. Ein Schüler sagte mir, dass er auf die Sommerferien verzichten würde, wenn er jetzt schon losfahren könnte…

Tom Bildhauer