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Im Dienst der Wissenschaft wurden vom 31.08.-04.09.2015 am Gymnasium Kerpen Ameisen gefüttert, Schnecken verfolgt, Gurken püriert, Gliedmaßen vermessen, Bälle und Papierflieger geworfen, Shampoos untersucht – und vieles, vieles mehr.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7.1-7.7 haben in zahlreichen spannenden Projekten die Arbeit von Naturwissenschaftlern nachempfunden. Sie haben verblüffende Beobachtungen aus dem Alltag zum Anlass genommen, interessante Fragestellungen zu entwickeln, Hypothesen zu formulieren und in zum Teil aufwändigen Experimenten zu überprüfen. Dabei konnten erstaunliche Beobachtungen gemacht werden, z.B. dass die für ihren Vitamin C-Gehalt so berühmte Orange darin von der Kiwi deutlich übertroffen wird. Keine Frage –manche Beobachtung bedarf einer weiteren Überprüfung oder eröffnet gleich neue Fragen – so mancher hätte Lust, gleich in der kommenden Woche weiterzuarbeiten…

Die Ergebnisse der Projekte wurden auf Plakaten dargestellt und anhand eines Kurzvortrages der Jury (Patrick Krollmann, Jutta Schnütgen-Weber, Jochen Feldhoff und Aylin Weiß als Schülervertreterin) vorgetragen. Diese hatte die schwierige Aufgabe, aus den vielen guten Projekten drei Gruppen für die besondere Auszeichnung mit Urkunde und Geschenk auszuwählen.

Den dritten Platz belegte dabei das Projekt „Verhalten von Gummibärchen im Wasser“ der Schüler Nick Hatko, Linus Meisen, Emre Tuncer und Nico Walendy aus der Klasse 7.4. Sie gingen der Frage nach, welche Weingummisorte im Wasser am schnellsten aufquillt.

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Platz zwei erzielte das Projekt „Shampoo“ der Schülerinnen Melanie Erkens, Sarah Ratzlaff, Clara Renné und Nora Simmler aus der Klasse 7.5. Sie wollten herausfinden, ob die Werbeversprechen der Kosmetikindustrie, die z.B. „strapazierfähigere Haare“ versprechen, auch wirklich zutreffen.

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Den ersten Platz gewann das Projekt mit dem Titel „Sauer macht Schnecken nicht lustig!“. Lara Erkens, Fabian Maus, Simon Peters und Daniel Ziegler der Klasse 7.3 wollten herausfinden, wie sensibel Schnecken auf Essig reagieren!

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Alle Schülerinnen und Schülern können stolz sein auf ihre Ergebnisse, die sie in engagierter und motivierter Mitarbeit erzielt haben. Die Plakate sind ab sofort im Flur des Biologietraktes ausgestellt und werden mit Sicherheit das Interesse vieler Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen auf sich ziehen.

Besonderer Dank gebührt den betreuenden Lehrkräften, Referendarinnen und Referendaren sowie den Praktikantinnen, welche die Durchführung des Projektes durch Ihre Mitarbeit erst möglich gemacht haben.

Fotos

David Neifer