erasmus reise18

Jugendliche des Kerpener Gymnasiums treffen ihre ungarischen und spanischen Partner auf Gran Canaria, um das Thema „Gelungene Integration“ zu behandeln.

Diesmal sind es acht Schüler/innen, die von Kerpen aus nach Gran Canaria fliegen, um eine klare Botschaft zu überbringen. Es reicht mit Grenzen! Das war auch der Titel der Projekthymne „¡Basta ya!“ in den drei Sprachen des Projektes, die während des zweiten Projekttreffens im Oktober 2017 komponiert wurde. Mittlerweile ist die Reise nach Gran Canaria die dritte Schülermobilität, die im Rahmen des europäischen Bildungsprojekts „Wir in Europa – Zukunft gestalten“ stattfindet. Im Februar 2017 sind schon 12 Schüler/innen dort hin geflogen, im vergangenen Oktober haben wir 20 Schüler/innen in Kerpen willkommen geheißen.

Die Politiker in Ungarn weigern sich, Flüchtlinge aufzunehmen. Die spanischen Politiker bleiben bei der Aufnahme von Flüchtlingen deutlich unter den vorgegebenen Zahlen. Auf Gran Canaria geht es darum, Verständnis und Akzeptanz und vor allem Empathie unter den heranwachsenden Jugendlichen zu fördern, denn die Politiker scheinen in dieser Aufgabe zu versagen. Und europäische Bildungsprojekte wie Erasmus+ machen es möglich, dass teilnehmende Jugendliche nichts für diese Projektarbeit im Ausland bezahlen müssen.

Estrella Löwe-López