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„Glück und Gesundheit!“, „Einen guten Job!“, „Eine eigene Familie gründen!“, „Reich werden!“ - das sind nur einige der Träume, die die Schülerinnen und Schüler der Q 2 auf ihren Traumzettel-Post-Its vor Beginn der Veranstaltung „Crash Kurs NRW“ der Polizei Nordrhein-Westfalen am heutigen Donnerstag notierten. Leider zeigen aktuelle Unfallstatistiken, dass die Zahl der jungen Fahrerinnen und Fahrer, die einen tödlichen Unfall verursachen, überproportional groß ist – und sicherlich hatten diese Jugendlichen ganz ähnliche Träume…

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Es folgten sehr eindringliche Schilderungen von Unfallereignissen, die sich im Rhein-Erft-Kreis zugetragen haben und bei denen junge Menschen tragisch ums Leben gekommen sind. Die Akteure, die in der Aula vor der gesamten Jahrgangsstufe der Q2 sprachen, berichteten von Situationen aus ihrem teilweise sehr traurigen Arbeitsalltag, denen sie als Feuerwehrmann, Notarzt, Polizist oder Notfallseelsorger begegnen müssen. Die Unfalltoten, von denen erzählt wurde, hatten eines gemeinsam: Sie hätten wahrscheinlich nicht sterben müssen! Überhöhte Geschwindigkeit, das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes oder das risikoreiche und übermütige Fahren sind die Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit Todesfolge bei Fahranfängern. Die ergreifenden Berichte sowie die Fotos der verunfallten Fahrzeuge hinterließen bleibende Eindrücke bei den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten und helfen hoffentlich mit, dass die Träume und Wünsche aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht plötzlich zerplatzen, sondern ERLEBT werden können.

Tom Bildhauer

(Organisation)