One Billion Rising18

Der Valentinstag. Ein Tag der Liebe, der Verliebten und des Kampfes gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Ja, letzteres kam etwas überraschend. Das war auch das Ziel des Flashmobs „One billion rising“: Aufmerksamkeit schaffen.

Wenn man am 14. Februar in der zweiten Pause an unserer Aula vorbeilief, bemerkte man schnell eine Menschenmenge auf den Zuschauerplätzen. Ein paar Schritte näher und man sieht: Sie schauen auf einen Flashmob von vielen Schülern und Lehrern herunter. Im Hintergrund Musik: “This is my body, my body’s holy. No more excuses, no more abuses. We are mothers, we are teachers. We are beautiful, beautiful creatures.” Was hat es mit dieser Aktion auf sich?

„One billion rising“, „Eine Milliarde erheben sich“. Um genau zu sein, erheben sie sich zum Tanzen. Sie erheben sich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Laut WHO wird global jede dritte Frau Opfer körperlicher Gewalt. Das junge Projekt aus den USA will darauf aufmerksam machen. Und das soll international passieren. 2013 waren beispielsweise Menschen in 205 Länder beteiligt. Über 175 deutsche Städte haben sich dieses Jahr beworben. Teilnehmen ist dabei ziemlich einfach.

1. Den einfach zu beherrschenden Tanz per YouTube-Video lernen

2. bei einem der Flashmobs auftauchen

3. mitmachen.

2017 bekam Frau Zöller von „One billion rising“ mit und überlegte sich: „Wir sind doch so eine große und internationale Schule! Da müssen wir dabei sein!“ Fix wurde eine Gruppe aus Schülerinnen zusammengetrommelt, die das Projekt mitorganisierten und koordinierten. Dieses Jahr wollten diese Schülerinnen das Projekt erneut stattfinden lassen und organisierten es zu großen Teilen selbst. Sie waren 2018 froh über die Stimmung und die vielen Zuschauern. Nur waren sie etwas enttäuscht, dass sich dieses Jahr weniger Tänzer versammelt haben, als im Vorjahr.

Die #metoo Kampagne hat das Thema „Feminismus“ in den letzten Wochen sehr präsent gemacht.

Video

Leon Paul